Mit dem Projekt „Elektro To Go“ wurde im Bezirk Rohrbach (OÖ) eindrucksvoll gezeigt, wie regionale Kooperationen zur Reduktion von Elektroabfällen und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft beitragen können. Der Verein ALOM Arbeiten und Lernen Oberes Mühlviertel und der Bezirksabfallverband Rohrbach führten gemeinsam mit 17 Gemeinden und Partnerorganisationen von Oktober 2024 bis September 2025 ein vielfältiges Maßnahmenpaket zur Sammlung, Reparatur und Wiederverwendung von Elektrogeräten durch.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Im Rahmen von 4,5 Re-Vital-Sammeltagen beteiligten sich 207 Personen und spendeten insgesamt 4.418 kg Elektrogeräte – das entspricht im Durchschnitt über 21 kg pro Spende. Über den gesamten Projektzeitraum hinweg konnten 8.796 kg Geräte gesammelt, geprüft und aufbereitet werden – eine Verdopplung der Vorjahresmenge. Die reparierten Geräte fanden über den Volkshilfeshop Rohrbach neue Besitzer:innen. Seit Mai 2025 ist das Projektteam zudem als Reparaturbonus-Betrieb anerkannt.

Projektleiter Willibald Hackl zieht ein positives Fazit: „Mit Elektro To Go konnten wir die Reparaturmöglichkeiten im Bezirk Rohrbach deutlich ausweiten und zeigen, dass Ressourcenschonung und regionale Wertschöpfung Hand in Hand gehen.“

Ausblick: Aufbauend auf diesem Erfolg sind weitere Initiativen geplant – etwa Repair-Cafés und Hausbesuche für ältere Menschen, um noch mehr Geräten ein langes Leben zu ermöglichen und die Bevölkerung aktiv einzubinden.

Das Projekt wurde im Rahmen der Abfallvermeidungs- und ReUse-Förderungen gemäß § 29 Abs. 4 Z 4 AWG 2002
und durch die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH (EAK) gemäß § 13b Abs. 1 Z 11 AWG 2002 finanziert.

Erstes Förderprojekt der EAK
Erstes Förderprojekt "Elektro To Go" in Oberösterreich