94% der Bevölkerung weiß über richtige Entsorgung von Altgeräten, Altbatterien und Akkus Bescheid

Nach den österreichweiten Umfragen 2011 und 2016 hat die EAK nach fünf Jahren Anfang 2021 wieder beim Linzer Meinungsforschungsinstitut market eine repräsentative Befragung in Auftrag gegeben, um den Informationsstand der österreichischen Bevölkerung rund um die Entsorgung von Elektroaltgeräten und Altbatterien zu evaluieren. Die diesjährige Umfrage legt auch einen Schwerpunkt auf das Thema Batterien/Akkus, da die Ergebnisse der letzten Umfrage vor fünf Jahren in diesem Bereich noch große Wissenslücken aufgezeigt haben. Die Ergebnisse zeigen eine erfreuliche Tendenz. Wussten 2016 nur 48 Prozent der ÖsterreicherInnen, dass sie Lithium-Batterien im Haushalt haben, sind es 2021 mit 60 Prozent deutlich mehr.

Wissen um die Gefahr des unbeaufsichtigten Aufladens wächst um ein Viertel an

“Auch das Bewusstsein über das Gefahrenpotenzial von Lithium-Batterien ist deutlich gestiegen. In der gesamten Bevölkerung verweisen bereits mehr als die Hälfte auf die Gefahr, diese wird klar in Richtung Brandgefahr, Explosionsgefahr bzw. Überhitzung definiert. Das zeigt, dass sich unsere gemeinsamen Bemühungen rund um Wissensvermittlung und Aufklärung bezahlt gemacht haben.

Gestiegenes Bewusstsein über richtige Entsorgung von Elektroaltgeräten und Altbatterien

Generell ist laut aktueller Umfrage das Bewusstsein und das Wissen um die richtige Entsorgung von Elektroaltgeräten und Altbatterien in den vergangenen fünf Jahren weiter gestiegen. Die Entsorgung von Elektrogeräten und Altbatterien gewinnt an Relevanz und die Mehrheit ist über die korrekte Entsorgung informiert, doch es gibt, nach wie vor, Luft nach oben. Die Bevölkerung weiß zwar besser über die korrekte Entsorgung von Geräten und Batterien Bescheid, das spiegelt sich aber leider vor allem im Bereich der Altbatterien nicht immer im Verhalten der KonsumentInnen wider. Denn es landen laut der letzten Restmüllanalyse immer noch viele Altbatterien im Restmüll. Hier gibt es daher akuten Handlungsbedarf. Aus diesem Grund wurde von den Stakeholdern eine gemeinsame bundesweite Batterien-Informationskampagne ins Leben gerufen, die im Sommer 2021 starten wird. Nur wenn wir alle zusammen an einem Strang ziehen, können wir es schaffen, durch intensive Informations- und Bewusstseinsarbeit eine spürbare und nachhaltige Verhaltensänderung der KonsumentInnen zu erreichen.

Herzliche Grüße
Elisabeth Giehser